

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 5mg | 180 Tabletten | €1,07 | €274,63 €192,24 Bester Preis | |
| 5mg | 90 Tabletten | €1,35 | €174,00 €121,80 | |
| 5mg | 60 Tabletten | €1,44 | €123,68 €86,57 | |
| 5mg | 30 Tabletten | €2,20 | €94,33 €66,03 | |
| 10mg | 180 Tabletten | €1,50 | €385,75 €270,03 Beliebt | |
| 10mg | 90 Tabletten | €1,86 | €238,99 €167,29 | |
| 10mg | 60 Tabletten | €2,13 | €182,38 €127,67 | |
| 10mg | 30 Tabletten | €2,69 | €115,29 €80,70 |
Was ist Memantin und wofür wird es eingesetzt? Memantin ist ein NMDA-Rezeptorantagonist, der glutamaterge Übererregung im Gehirn moduliert. Es wird primär bei moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz eingesetzt und kann als Monotherapie oder in Kombination mit einem Cholinesterasehemmer verabreicht werden. Die Wirkung entwickelt sich über Wochen; eine Heilung besteht nicht. Die Behandlung erfordert eine individuelle Dosierung und regelmäßige Funktionskontrollen, insbesondere der Nierenfunktion, da Memantin renal ausgeschieden wird.
Memantin wirkt als nicht-kompetitiver NMDA-Rezeptorantagonist und reduziert pathologische Glutamataktivität. Das führt zu einer Verlangsamung bestimmter Demenzsymptome, ohne die normale neuronale Kommunikation stark zu beeinträchtigen. Es ist indiziert bei moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz und kann allein oder in Kombination mit einem Cholinesterasehemmer gegeben werden. Die Wirkung ist kein Heilmittel; der Nutzen zeigt sich schrittweise im Verlauf mehrerer Wochen.
Primäre Indikation ist die Behandlung der moderaten bis schweren Alzheimer-Demenz. Memantin zielt darauf ab, kognitive und funktionsbezogene Verschlechterung zu verlangsamen und die Alltagskompetenz zu erhalten. Es kann als Monotherapie erfolgen oder als Ergänzung zu einem Cholinesterasehemmer wie Donepezil, wenn die Wirksamkeit einer Monotherapie unzureichend bleibt.
Sekundäre Einsatzgebiete umfassen das additive Management in fortgeschrittenen Stadien der Alzheimer-Demenz, insbesondere bei unzureichendem Ansprechen auf Cholinesterasehemmer. In Leitlinien wird Memantin als Add-on-Option bezeichnet. Eine Ausweitung auf andere Demenzformen ist nicht etabliert; die Evidenzbasis bleibt begrenzt. Die Anwendung erfordert regelmäßige Verlaufskontrollen und eine Beurteilung der Nierenfunktion.
Memantin wirkt als nicht-kompetitiver, use-dependent NMDA-Rezeptorantagonist. Es blockiert pathologische Kalziumeinströme, die durch übersteigerte Glutamatsignalwege entstehen, während normale synaptische Transmission erhalten bleibt. Dadurch wird exzitatorische Neurotoxizität verringert und potenzieller kognitiver Abbau verlangsamt. Die Substanz besitzt eine geringe Affinität und wird überwiegend renal ausgeschieden; daher sind Nierenfunktionswerte bei der Dosierung zu berücksichtigen.
Häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Verstopfung und Übelkeit. Gelegentlich treten Verwirrung, Somnolenz oder Bluthochdruck auf. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten; bei neu auftretenden neurologischen oder psychiatrischen Symptomen ist eine ärztliche Überprüfung ratsam.
Memantin sollte bei Nierenschwäche dosisangepasst werden. Bei schwerer Renalinsuffizienz ist eine individuelle Anpassung erforderlich. Wechselwirkungen mit anderen Zentralnervensystemmodulatoren oder NMDA-Antagonisten sind möglich; entsprechende Anpassungen bedürfen ärztlicher Begleitung. Schwangerschaft und Stillzeit bedürfen einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung. Die Einnahme erfolgt gemäß ärztlicher Verordnung, mit regelmäßiger ärztlicher Beobachtung.
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